Nach dem Stopp des Motors startet der Fahrer dabei über ein Dialogfenster im Fahrzeugdisplay den Tankvorgang. Er tankt dann wie gewohnt. Gibt aber nun über die Steuerung im Auto die Nummer der Zapfsäule ein.

Automatisch erfolgt dann die Abrechnung zwischen Fahrzeug und Kassensystem. Nachhaltige Mobilität soll künftig auch stärker über Multi-Energie-Tankstellen möglich werden: Sie kombinieren im Mix neue Wasserstoff- und Elektroschnellladesäulen mit konventionellen Kraftstoffen.

Den Strom für die Ladesäulen liefern Windenergieanlagen direkt aus der nahegelegenen Gemeinde vor den Toren der Hansestadt.

Immer mehr Fahrzeuge fahren zudem bereits mit Erdgas. Zum Einsatz kommen hier Liquefied Petroleum Gas (LPG), also Flüssiggas, sowie Compressed Natural Gas (CNG), das komprimierte Erdgas.

Emissionsfreie Mobilität ist bereits im Rahmen eines Pilotprojekts an einer Tankstation in Rostock möglich: Dort gibt es neben einer Wasserstoff-Säule auch eine 3-in-1 Elektroschnellladesäule, die das Aufladen mit allen gängigen Anschlüssen für E-Autos ermöglicht.

Weiterer Clou: Den Strom für die Ladesäulen liefern Windenergieanlagen in Verbindung mit einem neuartigen Pufferbatteriespeicher direkt aus der nahegelegenen Gemeinde vor den Toren der Hansestadt.

Möglich wird so, grünen Windstrom aus der Region einerseits für emissionsarme Mobilität zu nutzen und anderseits den Elektrizitätsbedarf für die gesamte Anlage sicherzustellen. Denn für die Wasserstoff-Speicherung und die druckkomprimierte Abgabe an der Zapfsäule wird natürlich ebenfalls Strom benötigt.

Aber die nächste Herausforderung wartet bereits. Denn natürlich müssen solche Stationen mit Infrastrukturen bundesweit etabliert werden. Nur dann rechnet sich die innovative Technologie für viele Nutzer flächendeckend.