So nehmen elektronische Fahrerassistenzsysteme dem Fahrer zwar immer mehr Aufgaben ab. Gleichzeitig ist aber täglich auf den Straßen zu erleben, dass sie die Aufmerksamkeit des Fahrzeuglenkers negativ beeinflussen.

Der zunehmende Komfort steht deshalb einem erhöhten Ablenkungsrisiko gegenüber. Gerade der immer dichter werdende Stadtverkehr und die Ablenkung der Fahrer durch digitale Geräte wie Smartphone und Navigationsunterstützung erhöhen die Zunahme von Auffahrunfällen mit Beschädigungen im Front- und Heckbereich.

Telematik einführen

Im Rahmen eines Risikomanagements ist die Einführung von Telematik sinnvoll. Mit ihr kann ein Anreiz für den Fahrer geschaffen werden, sich vorbildlich zu verhalten. Messbar ist zum Beispiel das Fahrverhalten im Hinblick auf individuelle Beschleunigungs- und Bremswerte über ein personenbezogenes Scoringverfahren.

Längst sind auch Schaden-Apps im Einsatz, die sich der Kunde auf sein Handy herunterladen kann.

Sinnvoll ist aber auch, das gesamte Unternehmen mit seinem individuellen Schadengeschehen zu analysieren. Denn erst wenn die Schadenursachen genau untersucht wurden, macht es Sinn, über passende Schulungsangebote mit Fahrertrainings zu sprechen.

Ein marktweiter Trend sind dafür außerdem Plattformen im Web, auf denen Firmen detaillierte Informationen über ihren Fuhrpark auswerten können. Längst sind auch Schaden-Apps im Einsatz, die sich der Kunde auf sein Handy herunterladen kann. In Zukunft werden so fast alle Abläufe im Schadenmanagement digital laufen.

Diese Daten ermöglichen eine zuvor nicht gekannte Transparenz, besonders im Hinblick auf Fuhrparkkosten. Denn viele vergessen oftmals: Die direkten Schadenkosten werden durch den Haftpflicht- beziehungsweise Kaskoschutz des Versicherers abgedeckt. Aber jeder Schadenfall kann dem Unternehmen eine Reihe indirekter Kosten verursachen, angefangen bei Selbstbehalten, der Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs bis hin zum notwendigen Einsatz eines Ersatzfahrers.