Insgesamt verfügen danach nur 40 Prozent der Befragten über mindestens ein FAS in ihrem Fahrzeug. Der häufigste Grund für den Verzicht ist die mangelnde Verfügbarkeit im eigenen Fahrzeugmodell. Der zweithäufigste Grund ist, dass den Befragten das jeweilige System zum Zeitpunkt des Kaufs nicht bekannt war.

Dabei unterstützen die heutigen Fahrerassistenzsysteme die Fahrer aktiv, beugen Unfällen vor und halten das Fahrzeug in der Spur. Im Fuhrpark gilt die Unfallvermeidung zudem als ein wesentlicher Faktor zur Kostensenkung.

Unfallkosten werden zwar häufig von der Versicherung übernommen, indirekt fallen die Kosten allerdings über die Versicherungsprämie in der Flotte an. Zudem gehen Schätzungen davon aus, dass jeder Pkw-Unfall durchschnittlich 1.650 Euro an Kosten verursacht, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Bei Lkw belaufen sich diese Kosten auf 2.900 Euro.

Auch die Restwerte erhöhen sich, Abschreibungen reduzieren sich und Leasingraten sinken.

Eine genaue Ermittlung der Kosten ist meist schwierig, da die indirekten Kosten oft nicht bekannt sind und erfasst werden. Hierunter fallen zum Beispiel Verwaltungskosten und interne Prozesskosten, die bei einem Unfall entstehen, wie zum Beispiel Gespräche mit Versicherungen oder Anwaltskanzleien.

Beim Einsatz von Fahrerassistenzsystemen kommen deshalb neben weniger Personenschäden und Arbeitsausfällen auch positive finanzielle Auswirkungen hinzu.

Im Schadenmanagement sinken die Kosten für Unfall, Reparatur, Verwaltung sowie Ersatzwagen. Positiv auf die Versicherungsprämien wirken sich sinkende Schadenhäufigkeit und Schadenhöhe aus. Hinzu kommen Rabatte beim Einbau von Fahrerassistenzsystemen im Fahrzeug.

Auch die Restwerte erhöhen sich, Abschreibungen reduzieren sich und Leasingraten sinken.Dank der zusätzlichen Ausstattung steigen die Chancen für den Wiederverkauf. Und natürlich lassen sich die Kosten für den Kraftstoff senken, da sparsameres Fahren ermöglicht wird.