Immer mehr ins Blickfeld rücken dabei auch die TCO, die Total Cost of Ownership. Ziel ist nämlich langfristig nicht, mit besonders niedrigen Leasingraten zu sparen. Der Fuhrparkchef achtet beim Flottendienstleister immer häufiger auf die Gesamtleistung aller Services. Denn diese helfen am Ende, die Kosten für Mobilität wirklich zu senken.

Untertützt werden kann der Flottenchef aber nicht nur bei Beschaffung und Verwaltung der Fahrzeuge. Inzwischen muss er sich auch verstärkt um die Mobilität der Mitarbeiter kümmern.

Entscheidend ist dann nicht allein der passende Mietwagen, sondern die Verknüpfung von Verkehrsträgen wie Flugzeug, Bahn oder Fahrrad. Auch die wachsenden Entwicklung zum Carsharing mit Carpool, der vielleicht sogar noch mit Elektrofahrzeugen bestückt ist, will künftig effizient gemanaged sein.

Die Mitarbeiter wiederum können sogar unterwegs über Apps in den Prozess integriert werden.

Natürlich müssen auch die Automobilhersteller darauf reagieren und wollen die Fuhrparkbetreiber bei Kostenoptimierung, kundeninterner Prozessentlastung und Nutzerkomfort mit neuen Impulsen unterstützen.

Zum Einsatz kommen dafür vor allem moderne IT-Systeme für die Verwaltung und Kommunikation. Je enger sie vernetzt sind, desto besser können sie eine Antwort auf die Komplexität im Flottengeschäft geben.

So gilt es zum Beispiel, in einer Software sämtliche Daten und Reports zur Analyse am Firmensitz bereit zu halten. Die Mitarbeiter wiederum können sogar unterwegs über Apps in den Prozess integriert werden: Die App führt den Fahrer zum Beispiel bei einer Panne zur nächsten Carsharing Station.

Unnötige Zeit zwischen Fahrer und Flottenchef wird aber auch gespart, wenn der Fahrer selbständig auf Services wie Schadenreporting, Vertragsdaten für die Fahrzeugrückgabe oder Tankstellsuche zugreifen kann.