Modernes Business erfordert bei den meisten Unternehmen eine hohe Mobilität und Flexibilität. Oft müssen diese eine Flotte unterhalten, sei es Pkw oder Nutzfahrzeug, um Produkte auszuliefern oder Kunden zu erreichen. Der Nachteil: Dies bedeutet für das Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor, um am Markt bestehen zu können.  Im Travel Management sollte man sich vorher also stets überlegen, welche Fahrzeuge man für eine Flotte anschafft oder austauscht beziehungsweise Alternativlösungen des öffentlichen Nahverkehrs in Betracht ziehen.

Tipps

  1. Bei niedrigen Drehzahlen schalten und fahren
  2. Hochgeschwindigkeitstouren vermeiden, weil sonst der Luftwiderstand wächst
  3. Schwung des Fahrzeugs und somit aufgebaute Energie ausnutzen
  4. Gelassen und vorausschauend fahren
  5. Motor abschalten, immer wo es sinnvoll ist
  6. Aerodynamik nicht unnötig beeinträchtigen, also ungenutzte Dachaufbauten oder Kühlerfiguren entfernen
  7. Unnötiges Gewicht im Fahrzeug beseitigen
  8. Optimalen Reifenluftdruck einstellen
  9. Fahrzeug regelmäßig warten
  10. Nebenaggregate, beispielsweise Klimaanlage oder Heckscheibenheizung, nur sinnvoll einsetzen
  11. Leichtlaufreifen und -öle verwenden

Nachhaltiger Umweltschutz

Zukunftsorientierte Business- Flotten müssen außerdem immer mehr Anforderungen gerecht werden: Gerade mit Blick auf den Klimawandel sind erste gesetzliche Regelungen zu beachten. Gefordert wird zudem eine ganzheitlich nachhaltige Mobilität. In Sachen Ersparnis und Umweltschutz gibt es daher mehrere Faktoren, die hier eine entscheidende Rolle spielen.

Stärker als bisher sollte man sich  mit den Fahrzeugen, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind, auseinandersetzen, beispielsweise mit Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie erdgasbetriebenen. Denn das Ladenetz für Elektrofahrzeuge und Tankstellen, die Erdgas anbieten, wird in Deutschland stetig ausgebaut.

Bei der Fahrzeugwahl nehmen umweltbezogene Aspekte immer mehr Einfluss auf die fixen Fahrzeugkosten: Hier, beispielsweise bei der Kfz-Steuer, werden nicht nur Hubraum, sondern zusätzlich auch der CO2-Ausstoß besteuert. Fahrzeuge, die CO2 über die Grenzwerte ausstoßen, müssen je Gramm CO2 pro Kilometer zwei Euro zusätzlich bei der Kfz-Steuer abführen.

Erhebliche Einsparpotentiale

Der Vorteil: Bei mehr als 50 Prozent der Kosten kann der Fahrer direkt Einfluss nehmen. Denn beispielsweise Wartung, Reifen, Reparaturen, Versicherungsbeiträge und Kraftstoffkosten beeinflussen die Mitarbeiter durch ihr Fahrverhalten. Gut geschulte und vorbereitete Mitarbeiter schaffen deshalb für ein Unternehmen einen erheblichen Mehrwert. Schließlich birgt der Straßenverkehr nach wie vor zahlreiche Gefahren: Im Jahr 2010 gab es laut statistischem Bundesamt insgesamt 2.411.271 Verkehrsunfälle mit insgesamt 288.297 Verletzten und 3.648 Getöteten.

Sicheres Fahren

Wer hier konkret und pro-aktiv handeln möchte, kann beispielsweise auf so genannte Fahrsicherheits- und Eco-Trainings zurückgreifen, die inzwischen auch die Berufsgenossenschaften fördern. Aber nicht nur die Sicherheit ist positiv beeinflussbar, sondern es kommen auch hier wieder die Kosten ins Spiel. Der Fahrer lernt nicht nur, sein Fahrzeug in Gefahrensituationen besser zu beherrschen, sondern auch Sprit und Emissionen um 20 Prozent zu senken. Ein entspannterer Fahrstil reduziert zudem die Kosten beim Verschleiß und natürlich unfallbedingte Personalkosten.