Warum ihm „grüne Dienstwagen“ so am Herzen liegen, was ein guter Dienstwagen leisten muss und wie er Nachhaltigkeit in seinen Arbeitsalltag integriert, erzählt Winfried Kretschmann im Interview.

Herr Kretschmann, warum sind Sie mit der grünen Karte der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet worden?

Mein Dienstfahrzeug ist mit einem CO2-Ausstoß von 115 Gramm pro Kilometer das sparsamste Modell in seinem Segment. Bei Kurzstrecken und Stadtfahrten nutze ich ja zudem entweder ein Auto mit Brennstoffzellen oder eines mit Elektromotor. Damit stoßen wir beim umweltfreundlichen Fahren in neue Dimensionen vor.

Was heißt Nachhaltigkeit bei Dienstwagen und welche Anforderungen müssen Dienstwagen erfüllen, um nachhaltig zu sein?

Nachhaltig muss aus meiner Sicht in erster Linie der Antrieb sein. Wo immer es geht, sind Elektro- und Brennstoffzellenantriebe natürlich sinnvolle Alternativen. Aber wir müssen unsere Flotten auch insgesamt mit möglichst kraftstoffarmen Fahrzeugen und Fahrzeugen mit möglichst niedrigen CO2-Werten aufstellen. Wobei natürlich grundsätzlich immer überlegt werden muss, ob nicht die Bahn oder auch das Fahrrad genutzt werden kann. Wir haben im Staatsministerium mittlerweile Elektroräder und wie ich sehe, sind die Kolleginnen und Kollegen sehr begeistert davon.

Was muss ein guter Dienstwagen haben und was geht gar nicht?

Pauschale Kriterien kann man da sicher nicht festlegen. Das kommt jeweils auf den Einsatzzweck an. In der Stadt nutze ich kleinere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Da brauche ich nicht viel Platz, denn das sind kurze Strecken. Wenn ich aber lange Strecken zurücklegen muss, dann ist mein Auto gleichzeitig mein Büro und da brauche ich mehr Raum für Akten und die notwendige technische und kommunikative Ausstattung.

Welcher Dienstwagen eignet sich für welche Position?

Die Position steht ja nicht unmittelbar im Zusammenhang zur Ausstattung des Dienstwagens. Die einen sehen den Dienstwagen als Ausdruck von Macht und Status. Aber es geht doch vielmehr darum, welcher Dienstwagen seinen individuellen Zweck erfüllt. Wer in seinem Job viel Zeit auf der Straße verbringt, wird wohl zwangsläufig mehr Platz benötigen und etwas mehr Komfort. Wer allerdings den Großteil seiner Zeit im Büro sitzt, der kann vielleicht beim Dienstwagen etwas abspecken.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.emilfrey.de

Mehr erfahren Sie hier: www.truckscout24.de und unter http://trucksblog.autoscout24.de

Mehr zum Thema Fuhrpark finden Sie hier.