Matthias Rotzek, können Sie uns die beiden Konzepte gegenüberstellen?

Beim Single-Sourcing beschränkt sich der Abnehmer auf einen Leasinggeber. Die Komplexität wird gering gehalten und durch die etablierte Partnerschaft fallen entsprechend geringere Kosten an. Diese Variante bietet aber kein Konkurrenzgleichgewicht, das heißt, man begibt sich in eine Abhängigkeit. Beim Multi-Sourcing werden die günstigsten Angebote unterschiedlicher Leasinggeber kombiniert. Insbesondere vor dem Hintergrund attraktiver Angebote der Herstellerleasinggesellschaften schafft diese Lösung wirtschaftliche Vorteile für den Flottenbetreiber. Man kämpft aber mit hoher Komplexität: mehrere Verträge, viele Schnittstellen, unterschiedliche Ansprechpartner, multiple Prozesse und so weiter.

Wie bewältigt man diese Komplexität?

Die Steuerung der komplexen Prozesse und Schnittstellen kann entweder intern mit entsprechender Manpower oder von einem spezialisierten Fuhrparkmanagement (FPM)-Unternehmen übernommen werden. Der Fuhrparkbetreiber erhält dann „Service aus einer Hand“. Außerdem profitiert er von neutraler und fachkompetenter Beratung. Einige FPM-Unternehmen bieten zudem einen Multi-Supplier-Konfigurator.

Welchen Vorteil bietet ein Multi-Supplier-Konfigurator?

Die Konditionen verschiedener Leasinggesellschaften sowie die Car Policy des Flottenbetreibers werden in einem Tool hinterlegt. Damit ist gewährleistet, immer das günstigste Angebot innerhalb der Liefergemeinschaft zu erhalten.

Erfahren Sie mehr unter: http://www.hla-fleetservices.de